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Gaststart in Oschersleben

Oder auch „Vom Winde verweht“…

Obwohl der Gesundheitszustand der Team-Beifahrerin Tanja Crome nach dem Horror-crash vom letzten Jahr einen Einsatz im Renngespann weiterhin nicht zulässt, entschloss sich das Team im Frühjahr für eine Teilnahme als Gaststarter in Oschersleben um zumindest die Wiederherstellung des Renngerätes zu testen. Als Beifahrer sprang der Meister-Schmiermaxe der Serie aus 2014, Hendrik Crome, als Ersatz bei seinem Vater ins Boot.

Das Team trudelte am Freitagnachmittag in Oschersleben ein, der Aufbau ging flugs über die Bühne und auch die technische Abnahme klappte tadellos. Das erste Trainingsergebnis war noch sehr verhalten auf Grund der Eingewöhnung des neuen Teams, beim Zeittraining am Nachmittag konnte man aber fast an die Rundenzeit des Vorjahres anknüpfen. Startplatz 14 war das Resultat.

Der Samstagnachmittag und die Abendstunden waren dann mehr geprägt von einer Orkanwarnung des Deutschen Wetterdienstes für Oschersleben und die damit verbundene Sicherung des Teamzeltes. Viele Teams im Fahrerlager bauten auf Grund der stark aufkommenden Böen ihre Zelte ab oder nahmen zumindest die Planen von den Gestellen. Die mit dem Orkan daherkommenden Gewitter gingen aber zum Glück woanders runter und es blieb zumindest trocken über der schönen Strecke in der Börde. Am Sonntagfrüh war der Spuk dann auch vorbei und man konnte sich auf das Renngeschehen konzentrieren.

Beim Sprintrennen am Vormittag gelang dem RCS-Racing-Team ein Traumstart und man ging als neunter in die Erste Kurve, ein paar stark drängende Teams musste man zwar im Lauf des Rennens noch ziehen lassen, aber Platz 13 war final die gute Ausbeute der Hatz.

Den Start am Nachmittag ins Gold-Race hatte Rainer Crome mal wieder total verkackt und etliche Teams zogen auf dem Weg zur ersten Kurve an der Windle-Yamaha vorbei. Man sortierte sich dann erstmal irgendwo um Platz 20 ein, bevor es darum ging sich die Plätze nach und nach wieder zurück zu erobern. Ein besseres Ergebnis als Platz 17 im zweiten Lauf wurde aber durch eine plötzlich stumpf wirkende Bremse vereitelt, was einen kurzen Ausritt durch den Kies zur Folge hatte.

Fazit des Wochenendes, die Windle-Yamaha ist einsatzbereit und wartet auf die Rückkehr der festen Teambeifahrerin. Das Team geht daher schon jetzt in die vorgezogene Winterpause und arbeitet an den Projekten zweiter Rennmotor für die Windle-Yamaha, Motobi (Motorschaden in Colmar) und Fiddaman-BSA um nächstes Jahr wieder vermehrt ins Geschehen eingreifen zu können.

Bitte beachtet daher für 2016 unsere Team-Terminankündigungen ab Januar.

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