RCS-Racing RCS Racing


36,7°C Luft- und 57°C Asphalttemperatur in Austria

Mittelmeerhitze am Red Bull Ring verleiht leider keine Flügel

Schönes Wetter und Sonnenschein sind normalerweise das, was sich ein Motorsportler nur wünschen kann, am Red Bull Ring gab es davon diesmal eindeutig zu viel. Den Eingang zum Ring machte der Veranstalter nach und nach immer nur einer kleinen Handvoll von Teams zugänglich, was zu Mehrstündigen Wartezeiten führte und angesichts der Hitze nicht nachvollziehbar war. Die Registrierung hätte auch am Wartepunkt stattfinden können, dass hätte die Einfahrt deutlich beschleunigt.

Ansonsten kann dem Veranstalter nur eine perfekte Organisation bescheinigt werden und der Red Bull Ring ist bezüglich seiner Infrastruktur schon eine Reise wert. Klimatisierte Lounges, von welchen man mit kühlem Drink auf die Strecke schauen kann, die Preise OK und die Sanitäranlage vom feinsten. Das RCS-Racing Team hat sich auf jeden Fall willkommen und wohl gefühlt.

Die Strecke selbst entspricht weitestgehend dem alten A1 Ring mit langen Geraden und somit ist Power, Power, Power… gefragt. Für das RCS-Team war es die Premiere auf dieser Strecke und man musste sich mit dem Streckenverlauf zuerst vertraut machen. Um ein besseres Vorderradgefühl in den schnellen Rechtskurven zu bekommen, feilte das Team mit einigen guten Beifahrer-Tipps an dem Turnverhalten der Schmiermäxin und kam ziemlich schnell mit dem Kurs zurecht.

Das Sprintrennen am Sonntagvormittag fiel leider einem schlimmen Startunfall bei den Classic 500er Solo zum Opfer, die Veranstaltung musste für fast eine Stunde unterbrochen werden, bis das Medical Center wieder zur Verfügung stand. Auch das Goldrace der International Sidecar Trophy endete mit Abbruch, einem F1 Gaststarter-Team aus Östereich brach am Ende der Start/Ziel-Geraden die Hinterachse. Gewertet wurde daher die letzte volle Runde vor dem Abbruch, was dem gerade ausgefallenen F600 Team den Ausfall noch mit Platz sieben versüßte.

Beim Einfahren in die Box konnten auch beim RCS-Racing-Team sorgenvolle Geräusche vom Antrieb ausgemacht werden, eine erste Analyse zeigte aber nur einen Krümmerabriss am Zylinder 4, welcher für die Rasselei verantwortlich erscheint. Die Genaue Analyse muss nun umgehend erfolgen, die Nennung für das nächste Rennen in Most ist schon bestätigt.

Man sieht sich in Most !!

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