RCS-Racing RCS Racing


Das Beste am Norden…..ist der Sidecar-Trial

Der MSC Heide lud zum DMV Championats Lauf 1 u.2 nach Schleswig-Holstein. Eine für das RCS-Racing-Team eher ungewöhnliche Richtung wenn es um Sachen Motorsport geht. Liegen doch die Rennstrecken eher in südlicher Richtung und auch die Trial-Veranstaltungen fanden bislang aus Sicht des Teams eher südlich bis maximal westlich statt. Das Trial-Gelände lag auch wie vermutet inmitten von NIX, nur ein paar verstreute Bauernhöfe, ansonsten typisch norddeutsche, weitläufige Landschaften herum.

Wegen Straßenbauarbeiten und dadurch bedingte Umleitungen ging es somit am Vortag der Veranstaltung über kleinste Nebenstraßen bis zum Vereinsgelände des MSC Heide. Es waren schon einige andere Teams eingetrudelt und just zum Essen gefahren, als das RCS-Racing-Team bei letztem Büchsenlicht des Tages das Team-WOMO im spartanischen Fahrerlager einparkte. Nach einer sehr ruhigen Nacht wurden die campierenden Teilnehmer am Morgen durch einen Bauer geweckt, welcher gerade auf die anliegenden Felder seinen Mist und Gülle ausbrachte. „Landluft“ würde der gediegene Städter sagen und dabei die Nase rümpfen.

Das Ganze war aber nicht weiter schlimm, da der Bauer den Gestank bis zum Start am Mittag untergepflügt hatte. Es kamen nun auch die letzten Teams auf dem Gelände an und nach dem Abschluss der Nennungs-Formalitäten, der Fahrzeugabnahme sowie der Fahrerbesprechung ging es in die ersten Sektionen.

Die Schwierigkeiten waren wie gewohnt aufgeteilt in Pokal, Cup und Trophy wobei die letzteren den jeweils höheren Grad zu durchfahren hatten. Am Samstag mussten 6 Sektionen jeweils 4 mal bezwungen werden, nach zweimaligem Durchgang wurden zusätzlich 2 Wertungsläufe zur Speedtrial Challenge gefahren bevor es weitere zwei Mal durch die Sektionen ging.

Das RCS-Racing-Team hatte Pokal gemeldet und die ersten Sektionen mit sehr wenigen Strafpunkten ließen bereits eine gute Wertung vermuten als es in Sektion Nummer vier zum Team-Waterloo des Tages kam. Diese Sektion hatte eine Geländeauffahrt in sich, an welcher das Team schlicht verzweifelte. Alle Versuche endeten im Festfahren des Gespanns, zwar jeweils weiter oben als im vorhergehenden Anlauf aber final in allen vier Durchgängen. Die Sektionen fünf und sechs dagegen lagen dem RCS-Racing-Team wieder mehr und konnten in allen Läufen Fehlerfrei durchfahren werden.

Am Sonntag ging es bereits Vormittags in die neu umgesteckten sechs Sektionen, heuer mussten diese jeweils 3 mal durchfahren werden, wieder mit einer Unterbrechung zur Speedtrial Challenge. Wenn sich Rainer Crome in dem Durchgang drei der Sektion eins nicht etwas verfahren hätte und somit ein leichtes „Tor“ am Ende der Sektion nicht verfehlt hätte, wäre der komplette Tag zu null Fehlern ausgegangen. Hätte, wäre und wenn…., aber die in der Wertung vor dem RCS-Racing-Team liegende Trial Besatzung aus der Nähe von Kiel ließ eh nix anbrennen und ein „einholen“ war auf Grund des „Waterloo in Sektion vier““ vom Vortag auch nicht mehr möglich. Das Podium knapp verfehlend landete man in der Endabrechnung auf Platz 4.

Generell muss gesagt werden das die Veranstaltung in Heide sehr gelungen war. Obwohl es das erste Mal war, das dort ein DMV-Lauf mit Seitenwagen stattfand, war die Organisation sehr gut. Neben dem Wettergott hatte sich speziell Winfried Gaida voll reingehängt und für die Trial-Sidecar-Gemeinde ein perfektes Wochenende gestaltet. Sollte es somit in den kommenden Jahren eine Wiederholung in Heide geben und der Termin passen, ist das RCS-Racing-Team gern wieder mit von der Partie.

Die nächsten zwei DMV Sidecar Trial Wertungsläufe im Mai wird das RCS-Racing-Team erneut bestreiten bevor es dann eine Woche später über Pfingsten mit dem Einstieg in die International Sidecar Trophy in Most/Tschechien losgeht.

Man sieht sich auf dem Trialgelände in Barloo/Holland

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